Pause

Sommerpause. Offline sein. Den Blick auf das Wasser, satte Wiesen oder in den blauen Himmel richten...

Pausen sind wichtig. Keine Wirkung ohne Pause. In der Stärkung der Auftrittskompetenz liegt der Fokus des Handelns genau deshalb häufig auf dem Nicht-Tun. Sicherheitsverhalten abbauen, Schutz aufgeben und eingeschliffene Muster lockern; Dies fordert uns meist stark. Doch genau in der Wirkungspause liegt die Kraft. Nach einer Pointe, nach dem ersten Satz, nach einer therapeutischen Intervention und nach einem kreativen Frühling braucht es Zeit für Wirkung, das Entfalten oder, um das Ganze „setzen zu lassen“. 

Pause machen bedeutet auch auszuatmen, zu entspannen und Energie zu tanken. So dass der Rhythmus von ein- und ausatmen, an- und entspannen oder auf- und absteigen in Balance bleibt. Es scheint in der Polarität von West und Ost oder Oben und Unten über viele verschiedene Systeme und Modelle hinweg tief verankert: Der Gegensatz schafft Ausgleich. Wie auf einer Wippe. 
Somit braucht es die Pause als Gegenspielerin zur Aktion, der Kreativität und Veränderung. 

Ich wünsche eine schöne Sommerpause und freu mich auf einen erntereichen, farbigen Herbst!

Viele Grüsse, Mathias